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Progression und Metasierung von Tumoren

Ziele des Forschungsschwerpunkts

Die Entwicklung von Karzinomen (bösartigen Tumoren) ist mehrstufig und führt sehr häufig zur Abwanderung der Krebszellen vom primären Tumor.

Dieser metastatische Prozess umfasst (1) das lokale Eindringen (Invasion) der Krebszellen in die Tumorumgebung, (2) den Eintritt der Krebszellen in das Gefäßsystem, sowie deren Austritt aus dem Blutkreislauf für die (3) Bildung von Metastasen im Ferngewebe. Dieser Mechanismus unterscheidet Krebszellen von gesunden Zellen und verschafft ihnen die Möglichkeit, in ihre Umgebung vorzudringen und diese zu manipulieren.

Unsere Forschungseinheit untersucht daher unter anderem die molekularen Mechanismen bei der fortschreitenden Entwicklung des Karzinoms und der Metastasierung mit speziellem Fokus auf Signalwege der Krebszellen (TGF-β, AXL) und deren Interaktion mit der Tumorumgebung, im Besonderen den Fibroblasten und Immunzellen.

Es werden Tumormodelle sowie Patientenproben untersucht, um präzise diagnostische Biomarker und effiziente Werkzeuge für die Bekämpfung der Tumorentwicklung und Metastasierung zu etablieren.

Des Weiteren entwickeln und verwenden wir hochinnovative, auf maschinellem Lernen basierende Berechnungsverfahren für die Identifikation regulatorischer Schlüsselfaktoren im Krebsgeschehen.

Anhand der Analyse von vielen tausenden individuellen Tumorzellen während der Krebsbehandlung können wir jene Mechanismen identifizieren, die eine Resistenz gegenüber der Therapie verursachen. Diese Ansätze eröffnen einmalige Möglichkeiten hinsichtlich neuer Strategien zur Bekämpfung von Therapie-Resistenzen sowie individuell auf den Patienten abgestimmter Therapieformen.

Progression und Metasierung von Tumoren

Forschungskoordinator: A.o. Univ.-Prof. Mag. Dr. Wolfgang Mikulits

Weitere Forschungsgruppen:
Forschungsgruppenleiter: Dr. Iros Barozzi

Hauptsächlich erforschte Krebsarten:

  • Leberkrebs
  • Prostatakrebs
  • Brustkrebs